Hinweise

zur

Wort-Gottes-Feier

an Sonn- und Festtagen

 

 

Wort-Gottes-Feiern werden an den Sonntagen der Ferienzeit häufiger als das Jahr über gefeiert. Als Hilfe zu ihrer Vorbereitung und Gestaltung hat die Diözese Rottenburg Stuttgart eine Handreichung, die für die betreffenden Sonntage (19. bis 23. Sonntag im Jahreskreis B). erstellt.

Die Verantwortlichen der Homepage der diözesanen Liturgie-Referate Österreichs danken Frau Margret Schäfer-Krebs, Diözese Rottenburg Stuttgart, für die Zustimmung zur Nutzung der ausgearbeiteten Handreichungen.

 

 

Aufbau der Wort-Gottes-Feier

an Sonn- und Feiertagen

 

 

Eröffnung

Einzug - Gesang zur Eröffnung

Kreuzzeichen - liturgischer Gruss - Einführung

Christusrufe (Kyrie-Litanei)

Eröffnungsgebet

 

Verkündigung des Wortes Gottes

Erste Lesung

Psalm (Gesang)

Zweite Lesung

Ruf vor dem Evangelium

Evangelium

Auslegung und Deutung

Stille

 

Antwortelemente

Glaubensbekenntnis

(Segnungen, die zum Sonn-(Feier)Tag gehören)

Friedensgebet und -zeichen

Kollekte

 

Lobpreis und Bitte

Sonn-(Feier)täglicher Lobpreis

Hymnus

Fürbitten (Allgemeines Gebet)

Vaterunser

Loblied/Danklied

 

Abschluss

Mitteilungen

Segensbitte

Entlassung

Auszug

 

Eröffnung

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Einzug - Gesang zur Eröffnung

Vor Beginn des Einzugs kann zur Einstimmung Orgel- oder andere Instumentalmusik gespielt werden. Beim Einzug kann von einem Lektor/einer Lektorin das Lektionar bzw. Evangeliar mitgetragen werden. Falls das Taufgedächtnis gefeiert wird, können Ministranten/Ministrantinnen auch ein Gefäß mit Wasser mittragen. Während des Einzugs wird der Gesang zur Eröffnung gesungen.

 

Kreuzzeichen

Der Leiter/Die Leiterin wendet sich zur Gemeinde und beginnt mit dem Kreuzzeichen.

 

Liturgischer Gruß

L: Der auferstandene Herr Jesus Christus ist bei uns heute und alle Tage bis in Ewigkeit.

A: Amen.

 

Oder:

L: Jesus Christus ist in unserer Mitte und schenkt uns seinen Frieden.

A: Amen.

 

Oder:

L: Der Name des Herrn sei gepriesen.

A: Von nun an bis in Ewigkeit.

 

Oder:

L: Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.

A: Der Himmel und Erde erschaffen hat.

Oder ein anderes geeignetes Eröffnungswort.

 

Einführung

Der Leiter/Die Leiterin oder jemand anderer führt nun in die sonn- (fest-)tägliche Feier ein.

 

Christusrufe (Kyrie-Litanei)

Nun können sich Anrufungen an Christus anschließen, die in Regel gesungen werden.

 

Eröffnungsgebet

Der Leiter/Die Leiterin lädt zum Gebet ein.

L: Lasset uns beten.

Nach einer kurzen Stille trägt der Leiter/die Leiterin das Eröffnungsgebet vor.

 

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Verkündigung des Wortes Gottes

 

Erste Lesung

An Sonn- und Festtagen sind vor dem Evangelium zwei Lesungen vorgesehen.

Die Gemeinde kann durch kurze Hinweise in die Lesungen eingeführt werden (vgl. PEML 42).

Der Lektor/Die Lektorin (holt gegebenenfalls das Lektionar,) geht zum Ambo und trägt die erste Lesung vor.

Nach der Lesung soll eine kurze Stille gehalten werden.

 

Psalm (Gesang)

Der Kantor/Die Kantorin trägt den vorgesehenen Antwortpsalm oder einen anderen passenden Psalm vor. Die Gemeinde antwortet mit der Antiphon (dem Kehrvers).

 

Zweite Lesung

Es folgt die zweite Lesung.

Falls eine Evangelienprozession vorgesehen ist, wird das Lektionar nun zum Kredenztisch gebracht.

 

Ruf vor dem Evangelium

Wer das Evangelium verkündet, (holt das Evangeliar vom Altar bzw. dem Platz, wo es sich befindet und) geht zusammen mit den Ministranten/Ministrantinnen, die brennende Kerzen und gegebenenfalls Weihrauch tragen, in Prozession zum Ambo. Die Gemeinde erhebt sich.

Während der Prozession intoniert der Kantor/die Kantorin das Halleluja.

 

Evangelium

Am Ambo trägt der Leiter/die Leiterin das Evangelium vor.

L: Aus dem heiligen Evangelium nach N.

A: Ehre sei dir, o Herr.

 

Wird Weihrauch verwendet, so wird nun das Buch inzensiert; dann wird das Evangelium verkündet.

Wo nach dem Evangelium ein Zuruf der Gemeinde üblich ist, wird angefügt:

L: Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

A: Lob sei dir, Christus.

Als Zuruf nach dem Evangelium kann auch das Halleluja bzw. in der Fastenzeit der Christusruf wiederholt und in feierlicher Mehrstimmigkeit abgeschlossen werden.

 

Auslegung und Deutung

Ein Beauftragter trägt die Lesepredigt vor.

 

Stille

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Antwortelemente

 

Glaubensbekenntnis

Das Apostolische oder das Große Glaubensbekenntnis wird von dem Leiter/der Leiterin zusammen mit der ganzen Gemeinde gesprochen oder gesungen.

L: Wir sprechen das Apostolische (Große) Glaubensbekenntnis.

A: Ich glaube an Gott ... (GL 2,5)

[Wir glauben an den einen Gott ... (GL 356)]

 

Friedensgebet und –zeichen:

Der Leiter/Die Leiterin (spricht das Friedensgebet und) lädt zum Friedensgruß ein.

 

Kollekte (Sammlung der Gaben)

Auf die Verwendung der Kollekte kann mit folgenden oder ähnlichen Worten hingewiesen werden.

L: Die Verbundenheit, die wir im Friedensgruß bekundet haben, trägt weiter. Dies wird auch in unserer Kollekte sichtbar, die heute bestimmt ist für ...

Zur Kollekte wird ein Lied gesungen oder Instrumentalmusik gespielt.

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Lobpreis und Bitte

 

Sonn- (Fest-)täglicher Lobpreis

Der Leiter/Die Leiterin lädt zum Lobpreis ein. Die Gemeinde erhebt sich.

L: Schwestern und Brüder,

Gott hat zu uns gesprochen in den heiligen Schriften.

Wir haben sein Wort gehört.

Im sonntäglichen Lobpreis geben wir ihm Antwort.

Wir vereinen uns mit allen auf der Erde,

die heute den Tag des Herrn feiern, und beten

(Sonntäglicher Lobpreis vom betreffenden Sonntag)

 

Hymnus

An den Festtagen und an den Sonntagen schließt der Hymnus "Ehre sei Gott in der Höhe" den Lobpreis ab.

 

Fürbitten (Allgemeines Gebet)

Nach dem Hymnus folgen die Fürbitten. Sie umfassen die Anliegen der Weltkirche und der Ortsgemeinde, die Regierenden, die Notleidenden, alle Menschen und das Heil der ganzen Welt. Ausdrücklich soll für den Papst und den Diözesanbischof gebetet werden. Es ist sinnvoll, regelmäßig darum zu beten, dass die Gemeinde wieder gemeinsam die Eucharistie feiern kann.

Der Leiter/Die Leiterin spricht die Einleitung. Die einzelnen Anliegen werden von (verschiedenen) Gemeindemitgliedern vorgetragen. Dabei sollte eine ausreichende Zeit der Stille gegeben werden, damit auch für eigene Anliegen gebetet werden kann. Die Antwort der Gemeinde sollte, falls möglich, gesungen werden.

Der Abschluss der Fürbitten entfällt. Der Leiter/Die Leiterin leitet nach der letzten Bitte sogleich zum Vaterunser über.

 

Vaterunser

Der Leiter/Die Leiterin lädt zum gemeinsamen Gebet des Vaterunser ein.

L: Wir heißen Kinder Gottes und sind es.

Darum beten wir voll Vertrauen. (Darum wagen wir zu sprechen.)

 

 

Loblied/Danklied

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Abschluss

 

Mitteilungen

An dieser Stelle kann auf Gottesdienste oder Veranstaltungen der Gemeinde an den kommenden Tagen hingewiesen oder anderes bekannt gemacht werden.

 

Segensbitte

Die Segensbitte kann in folgender oder ähnlicher Weise erfolgen. Leitet ein Diakon die Feier, so erteilt er den Segen in der für ihn vorgesehenen Weise (vgl. Messbuch).

Alle machen das Kreuzzeichen.

A: Amen.

 

Entlassung

L: Singet Lob und Preis.

A: Dank sei Gott, dem Herrn.

 

Auszug

Der Auszug findet in der selben Ordnung statt wie der Einzug. Er kann mit Instrumentalmusik begleitet werden.

 

P. Winfried Bachler OSB, 2003

 

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Stand: 07. Oktober 2008