Wort-Gottes-Feier
Eröffnung
Lied zur Eröffnung:
z. B.
Kommt herbei, singt dem Herrn (GL 270,1-3)
Eröffnung und Begrüßung
Kreuzzeichen
Einstimmung (Impulsgedanken)
v–
Die Katholische Soziallehre stellt den arbeitenden Menschen
bewusst in die Mitte des Arbeitsprozesses.
–
Heute wissen wir uns diesen Menschen und ihrer Arbeitswelt in
besonderer Weise verbunden. In der Wort-Gottes-Feier wollen wir Gott feiern und
auf sein Wort hören: Er ist Gott für uns, ihm dürfen wir uns und unsere
Arbeitswelt anvertrauen
Kyrie
Jesus
Christus, du schenkst uns allen Leben in Fülle.
Herr,
erbarme dich unser.
Mit
dir bricht das Reich Gottes unwiderruflich an.
Christus,
erbarme dich unser.
Unaufhaltsam
erhebst Du Deine Stimme für Frieden und Gerechtigkeit
Herr,
erbarme dich unser.
Vergebungsbitte
Der
Herr erbarme sich unser, er öffne unsre Augen für Unrecht und Not und führe
uns ins ewige Leben. Amen.
Eröffnungsgebet
Lasset
uns beten.
Gott.
du Schöpfer der Welt,
du
hast dieses Welt geschaffen und sie uns anvertraut.
Wir
staunen über all Deine Werke
und
blicken voll Bewunderung auf das,
was
durch Menschen tagtäglich geleistet und erwirtschaftet wird.
Schenk
uns wachsame Ohren und ein offenes Herz,
damit
auch unser Mühen und Arbeiten von Deinem Wort getragen wird:
Alles
sei dir zum Lob und zum Heil der Menschen und der Welt
Darum
bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Verehrung des Wortes Gottes
Lesung: 1 Petr 3,15-18.
Lesung aus dem ersten
Petrusbrief:
Haltet
in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig!
Brüder
und Schwestern!
Haltet
in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig!
Seid
stets bereit,
jedem Rede und Antwort zu stehen,
der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt;
aber
antwortet bescheiden und ehrfürchtig,
denn ihr habt ein reines Gewissen.
Dann
werden die,
die euch beschimpfen,
weil
ihr in (der Gemeinschaft mit) Christus ein rechtschaffenes Leben führt,
sich
wegen ihrer Verleumdungen schämen müssen.
Es ist
besser,
für gute Taten zu leiden,
wenn es Gottes Wille ist, als für böse.
Denn
auch Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben,
er,
der Gerechte, für die Ungerechten,
um euch zu Gott hinzuführen;
dem
Fleisch nach wurde er getötet,
dem
Geist nach lebendig gemacht.
Antwortpsalm: Ps
90(89),1-2.3-4.12-13.14 u. 16 (Kehrvers: 17c)
Kehrvers:
Herr, lass gedeihen das Werk unserer Hände
Herr, du warst unsere
Zuflucht *
von Geschlecht zu
Geschlecht.
Ehe die Berge geboren
wurden, /
die Erde entstand und das
Weltall, *
bist du, o Gott, von
Ewigkeit zu Ewigkeit. (Kv)
Du lässt die Menschen zurückkehren
zum Staub *
und sprichst: «Kommt
wieder, ihr Menschen!»
Denn tausend Jahre sind für
dich /
wie der Tag, der gestern
vergangen ist, *
wie eine Wache in der
Nacht. (Kv)
Unsre Tage zu zählen,
lehre uns! *
Dann gewinnen wir ein
weises Herz.
Herr, wende dich uns doch
endlich zu! *
Hab Mitleid mit deinen
Knechten! (Kv)
Sättige uns am Morgen mit
deiner Huld! *
Dann wollen wir jubeln und
uns freuen all unsre Tage.
Zeig deinen Knechten deine
Taten *
und ihren Kindern deine
erhabene Macht! (Kv)
Ruf vor dem Evangelium:
Halleluja.
(So
spricht der Herr:)
Ihr
seht mich,
weil
ich lebe und weil auch ihr leben werdet.
Halleluja
Evangelium:
Joh 14,15-21
Aus
dem Evangelium nach Johannes
In
jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Wenn
ihr mich liebt,
werdet ihr meine Gebote halten.
Und
ich werde den Vater bitten
und er wird euch einen anderen Beistand geben,
der für immer bei euch bleiben soll.
Es ist
der Geist der Wahrheit,
den
die Welt nicht empfangen kann,
weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt.
Ihr
aber kennt ihn,
weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.
Ich
werde euch nicht als Waisen zurücklassen,
sondern
ich komme wieder zu euch.
Nur
noch kurze Zeit,
und die Welt sieht mich nicht mehr;
ihr
aber seht mich,
weil ich lebe und weil auch ihr leben werdet.
An
jenem Tag werdet ihr erkennen:
Ich
bin in meinem Vater,
ihr
seid in mir und ich bin in euch.
Wer
meine Gebote hat und sie hält,
der ist es, der mich liebt;
wer
mich aber liebt,
wird
von meinem Vater geliebt werden
und
auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
Ansprache - Impulsgedanke
„Ihr
sollt mich sehen, denn ich lebe und ihr sollt auch leben.“
Beim
Besuchen eines Betriebes begleitet viele Seelsorger der Gedanke
„Du
brauchst Gott nicht in den Betrieb zu bringen, er ist schon dort.“
Es
geht vielmehr darum, Jesu Wirken aufzuzeigen, wenn es mir in einem Betrieb
begegnet: gelebte Solidarität unter den Arbeitnehmer/inne/n, Einhalten des
Arbeitsrechtes, angemessener Umgang mit dem Arbeitszeitgesetz – Einhalten der
Sonntagsruhe, gutes Verhältnis Management – Betriebsrat, gelungener Umgang
mit Konflikten verhindert Mobbing …
Antwort der Gemeinde
Glaubensbekenntnis
Bekennen
wir unseren Glauben an Gott, der alles gut geschaffen hat.
Friedenszeichen
Jesus
Christus ist unser Friede.
Von
ihm bekommen wir die Kraft, uns für Gerechtigkeit und Versöhnung einzusetzen.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.
Kollekte
Fürbitten
Gott,
Du hast uns die Schöpfung anvertraut, damit wir sie weiterentwickeln. Im
Bewusstsein unserer Verantwortung dafür bitten wir Dich voll Vertrauen:
Für
unsere Kirche:
Kurze
Stille
Schenk
uns allen ein gutes Gespür für Recht und Unrecht innerhalb und außerhalb
unserer Gemeinschaft.
Wir
bitten dich, erhöre uns
Für
unsere Verantwortungsträger:
Kurze Stille
Erfülle
sie mit deinem Geist, damit sie sich voll Hingabe und Engagement für unser
Gemeinwohl einsetzen.
Wir
bitten dich, erhöre uns
Für
unsere Pfarre:
Kurze Stille
Ermutige
uns täglich neu im Einsatz für die Armen und zu kurz Gekommenen in unserer
Gemeinde.
Wir
bitten dich, erhöre uns
(Bitten in besonderen Anliegen)
Vaterunser
Beten
wir miteinander, wie der Herr selbst uns zu beten gelehrt hat.
Vater
unser
Segensgebet
Lasset
uns beten
Gott
allen Lebens!
Dein
Wort ist unserem Fuß eine Leuchte.
Mit
diesem Wort hast Du Lahme geheilt und Blinde sehend gemacht.
Segne
unser Bemühen,
Dein
Wort immer wieder neu zu suchen und danach zu leben, damit Freiheit und
Gerechtigkeit unser aller Leben erfüllt.
Dazu
segne uns der Vater + de Sohn und der Heilige Geist.
Abschluss
Lied: Nun singe Lob, du Christenheit
(GL 644 1,2,4)
Entlassung: Gelobt sei Jesus Christus
in
Ewigkeit Amen.
Mag. Erwin Löschberger,
Graz, 2005