Stationsgottesdienste

anlässlich einer Wallfahrt

 

Allgemeine Vorbemerkungen

Eine Wallfahrt in Gruppen braucht eine bestimmte äußere Ordnung und Gliederung. Für die geistliche Vertiefung einer Wallfahrt haben sich das gemeinsame Beten auf dem Weg, vor allem das gemeinsame Beten des Rosenkranzes, und Stationsgottesdienste bewährt.

Sowohl bei den einzelnen Feiern als auch im gemeinsamen Gehen sollen Zeiten des gemeinsamen Betens und Zeiten der Stille einen festen Ort haben.

Wenn ein Priester oder Diakon dabei ist, soll dieser der Feier vorstehen und sie in der ihm zukommenden Weise leiten. Alle weiteren Dienste (z.B. Lektorendienst und Kantorendienst) sollen von anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern übernommen werden.

Die einzelnen Stationsgottesdienste können auch für eine gemeinsame Vorbereitung auf die Feier der Versöhnung (Bußsakrament) dienen.

Bei den hier vorgestellten drei Stationsgottesdiensten können die einzelnen Bausteinen den jeweiligen Bedingungen und der Situation der Wallfahrtsgruppe angepasst werden.

Jede Feier soll von folgendem Aufbau geprägt sein:

 

(1) Eröffnung

 

Eröffnungslied bzw. Instrumentalmusik

Kreuzzeichen (und bei Priester bzw. Diakon: liturgischer Gruß)

Wort zur Hinführung

Zeit der Besinnung

Eröffnungsgebet

 

 

(2) Wortgottesdienst

 

Lesung (aus der Heiligen Schrift)

Stille, Antwortpsalm oder Lied

Ansprache

 

 

(3) Gebetsgottesdienst

 

Gebet

Psalm oder Lied oder Instrumentalmusik

Wort auf den Weg

Segensbitte

 

(4) Abschluss

 

Vermeldungen

Abschlusslied

Einladung zum (neuen) Aufbruch

 

 

Statio

am Beginn einer Wallfahrt

 

Anmerkungen:

Alles in unserer Welt und in unserem Leben hat einen Anfang. Unser Sprichwort "Gut begonnen ist halb gewonnen" erinnert daran, dass es für das Gelingen eines Unternehmens mitentscheidend sein kann, wie der Anfang gesetzt wurde. All dies gilt in bestimmter Weise auch für das "Gelingen" einer Wallfahrt. Am Anfang einer gemeinsamen Wallfahrt sollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer Kirche oder an einem anderen geeigneten Ort versammeln, miteinander einen Stationsgottesdienst feiern und anschließend bewusst im Namen Gottes zur Wallfahrt aufbrechen.

Eine christliche Wallfahrt steht unter dem Heilszeichen des Kreuzes Jesu Christi, daher soll der Prozession ein Vortragekreuz vorangetragen werden.

 

Motto: Aufbrechen

 

Gedanken zum Aufbrechen

Aufbrechen kann bedeuten:

sich bewusst auf den Weg machen;

sich aus möglichen Fesseln etablierten Lebens losreißen;

aus dem Gewohnten und Alltäglichen heraustreten, ausbrechen;

sich aufmachen, um Neues zu suchen bzw. Altes neu zu gewinnen;

Wesentliches des Lebens neu erkennen und vertiefen;

aus Schuld und Sünde auf Gott hin umkehren; , mit Bisherigem brechen, umkehren und Neues im Leben aus dem Glauben annehmen;

Glaubensgemeinschaft im Unterwegssein suchen.

 

(1) Bausteine für den Eröffnungsteil

 

Lied:

Gott ruft sein Volk zusammen (GL 640)

oder:

Sonne, der Gerechtigkeit (GL 644)

oder ein anderes geeignetes Lied, z. B.: GL 303, 614, 616

 

Eröffnungebet:

Im auszuwählenden Gebet soll das Anliegen der Wallfahrt vor Gott zur Sprache gebracht werden. Gegebenenfalls kann auch das folgende Gebet gesprochen werden.

Herr unser Gott, guter Vater!

Bei unserem Aufbruch vertrauen wir,

dass du mit uns unterwegs bist.

Erleuchte unsere Augen,

dass wir den Weg zu dir finden.

Mach unsere Schritte fest,

dass wir von deinem Weg nicht abweichen.

Öffne unseren Mund,

dass wir von dir sprechen.

Lass uns auf unserem Weg einander dienen,

dass wir bei dir Heil finden

und in deine Herrlichkeit gelangen.

(Vgl. Gebet von Alkuin, GL 6,5)

 

(2) Bausteine zum Wortgottesdienst

 

Lesung:

z. B.: Rut 1,1-22: Wohin du gehst, dahin gehe auch ich

 

Stille und Antwortpsalm

z. B.: Psalm 146: Gott, Herr und Helfer (GL 759)

Antifon: Lobe den Herrn, meine Seele, für alles, was er dir Gutes tut

 

Ansprache

(3) Bausteine zum Gebetsgottesdienst

 

Gebet

Im Gebet können erneut Gedanken aus dem Wortgottesdienst aufgegriffen und Gott anvertraut werden. Es kann auch das folgende Gebet genommen werden, das im Wechsel gebetet werden kann. Zwischen den einzelnen Strophen sollen kurze Zeiten der Stille eingeschoben werden.

(1) Du, Gott des Aufbruchs,

segne uns,

wenn wir dein Rufen vernehmen,

wenn deine Stimme lockt,

wenn dein Geist uns bewegt

zum Aufbrechen und Weitergehen.

 

(2) Du, Gott des Aufbruchs,

begleite und behüte uns,

wenn wir aus Abhängigkeiten entfliehen,

wenn wir uns von Gewohnheiten verabschieden,

wenn wir festgetretene Wege verlassen,

wenn wir dankbar zurückschauen

und doch neue Wege wagen.

 

(3) Du, Gott des Aufbruchs,

wende uns dein Angesicht zu,

wenn wir Irrwege nicht erkennen,

wenn uns Angst befällt,

wenn Umwege uns ermüden,

wenn wir Orientierung suchen

in den Stürmen der Unsicherheit.

 

(4) Du, Gott, des Aufbruchs,

leuchte auf unserem Weg,

wenn die Ratlosigkeit uns fesselt,

wenn wir fremde Lande betreten,

wenn wir Schutz suchen bei dir,

wenn wir neue Schritte wagen

auf unserer Reise nach innen.

 

(5) Du, Gott des Aufbruchs,

mach uns aufmerksam,

wenn wir mutlos werden,

wenn uns Menschen begegnen,

wenn unsere Freude überschäumt,

wenn Blumen blühen, die Sonne uns wärmt,

Wasser erfrischt,

Sterne leuchten auf unserem Lebensweg.

 

(6) Du, Gott, des Aufbruchs,

hilf uns, umzukehren,

wo immer wir uns verirrt haben

wenn uns Schuld und Sünde belastet,

wenn wir unversöhnt leben

und einander nicht vergeben,

Lass uns umkehren zu dir.

(7) Du, Gott des Aufbruchs,

sei mit uns unterwegs

zu uns selbst,

zu den Menschen, zu dir.

So segne uns mit deiner Güte

und zeige uns dein freundliches Angesicht.

Begegne uns mit deinem Erbarmen

und leuchte uns mit dem Licht deines Friedens

auf all unseren Wegen. Amen.

Psalm oder Lied oder meditative Instrumentalmusik:

Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte (GL 718)

Antifon: Der Herr ist mein Hirt, er führt mich an Wasser des Lebens.

oder

Psalm 104: Lob des Schöpfers (GL 743)

Antifon: Meine Seele preise den Herrn

oder

Psalm 84: Freude am Heiligtum (GL 649)

Antifon: Selig, die bei dir wohnen Herr, die dich loben allezeit.

oder ein Lied z. B.:

Wer nur den lieben Gott lässt walten . . . (GL 295)

 

Wort auf den Weg

Es kann hilfreich sein und es wird das Miteinander stärken, wenn der Leiter oder jemand anderer von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gruppe einen Gedanken zur Wallfahrt oder ein geistliches Wort mit auf den Weg gibt, das sie im Stillen erwägen oder im Gespräch erörtern können.

 

Segensbitte

Bitte um den Segen Gottes für das Gelingen der Wallfahrt.

 

Gott, unser Vater,

du hast deinen Knecht Abraham auf allen Wegen unversehrt behütet.

Du hast die Söhne Israels auf trockenem Pfad durch das Meer geführt.

Durch den Stern hast du den Weisen aus dem Morgenland

den Weg zu Christus gezeigt.

Geleite auch uns auf unserer Wallfahrt (Pilgerfahrt) zum Heiligtum N.

Lass uns deine Gegenwart erfahren,

mehre unseren Glauben, stärke unsere Hoffnung

und erneuere unsere Liebe.

Schütze uns vor allen Gefahren und bewahre uns vor jedem Unfall.

Führe uns glücklich ans Ziel unserer Fahrt

und lass uns wieder unversehrt nach Hause zurückkehren.

Gewähre uns schließlich,

dass wir sicher das Ziel unserer irdischen Pilgerfahrt erreichen

und das ewige Heil erlangen.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Amen.

 

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Durch Priester bzw. Diakon:

Der Segen des allmächtigen Gottes,

des Vaters + und des Sohnes und des Heiligen Geistes,

komme auf euch herab

und bleibe allezeit bei euch.

 

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Durch einen beauftragten Laien:

Der Segen des allmächtigen Gottes,

des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,

komme auf uns herab

und bleibe allezeit bei uns.

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(4) Bausteine zum Abschluss

Vermeldungen:

Falls notwendig, folgen nun die notwendigen Informationen und Vermeldungen.

 

Abschlusslied

Zum Abschluss kann eines von den Folgenden oder ein anderes geeignetes Lied gesungen werden.

In Gottes Namen fahren wir (GL 303)

Psalm 121: Der Wächter Israels (GL 752)

Antifon: Vertraut auf den Herrn, er ist Helfer und Schild

 

Einladung zum Aufbruch

Der Leiter der Wallfahrt oder ein anderer Beauftragter kann dann mit diesen und ähnlichen Worten zum Aufbruch zur Wallfahrt einladen:

 

Lasst uns nun ziehen in Frieden, Christus, dem Herrn entgegen!

 

 

Statio auf dem Weg

 

Anmerkungen:

Eine gemeinsame Wallfahrt lebt vom gemeinsamen Unterwegssein und vom gemeinsamen Innehalten beim Gehen. Eine Statio auf dem Weg kann dazu helfen, dass sich die Gruppe äußerlich und innerlich sammelt und sich auf die Intention der gemeinsamen Wallfahrt besinnt. Wenn sich die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon näher bekannt sind, bietet eine Statio auf dem Weg auch Gelegenheit, dass jemand aus der Gruppe seine geistlichen Erfahrungen mitteilt und somit andere auf ihrem Unterwegssein im Glauben stärkt.

 

 

Motto: Unterwegssein

 

Gedanken zum Unterwegssein:

Unterwegssein kann bedeuten:

auf dem Weg sein zwischen dem Ausgangsort und dem Ziel

der Weg kann zum Ziel werden

wer im Glauben unterwegs ist, ist auf Gottsuche und kann Gott neu begegnen

 

(1) Bausteine zur Eröffnung

Lied:

* Auf dich allein ich baue (GL 293)

* Wohl denen, die da wandeln (GL 614)

* oder ein anderes geeignetes Lied

 

(2) Bausteine für den Wortgottesdienst

Lesung

z. B. Evangelium von der Verklärung des Herrn (Lk 9,23-36)

Während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes

 

Stille oder Lied:

z. B.: Schönster Herr Jesus (GL 551)

Ansprache

 

(3) Bausteine zum Gebetsgottesdienst

Gebet

Gott, unser Vater,

bei der Verklärung deines eingeborenen Sohnes

hast du durch das Zeugnis der Väter

die Geheimnisses unseres Glaubens bekräftigt.

Du hast uns gezeigt, auf wen wir schauen dürfen,

wenn wir in deinem Namen unterwegs sind.

Du hast uns geoffenbart, was wir erhoffen dürfen,

wenn sich unser Leben bei dir vollendet.

Hilf uns,

auf Jesus Christus, dein lebendiges Wort zu hören

und nach seinen Spuren zu wandeln,

damit wir auch Anteil erhalten an seiner Herrlichkeit.

Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus, unseren Herrn.

 

Lied:

z. B.: Alles meinem Gott zu Ehren (GL 615)

oder

Mir nach spricht Christus, unser Held (GL 616)

 

Wort auf den Weg

Es kann wieder hilfreich sein und es wird das Miteinander stärken, wenn der Leiter oder jemand anderer von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gruppe erneut einen Gedanken zur Wallfahrt oder ein geistliches Wort mit auf den Weg gibt:

 

Segensbitte

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(durch Priester bzw. Diakon):

Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen.

Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen und dich zu schützen.

Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor dem Bösen.

Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst, und dich aus der Schlinge zu ziehen.

Der Herr sei in dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist.

Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn du bedrängt wirst.

Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.

 

So segne euch der gütige Gott, der Vater + und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

 

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(durch einen beauftragten Laien)

Der Herr sei vor uns, um uns den rechten Weg zu zeigen.

Der Herr sei neben uns, um uns in die Arme zu schließen und uns zu schützen.

Der Herr sei hinter uns, um uns zu bewahren vor dem Bösen.

Der Herr sei unter uns, um uns aufzufangen, wenn wir fallen, und uns aus der Schlinge zu ziehen.

Der Herr sei in uns, um uns zu trösten, wenn wir traurig sind.

Der Herr sei um uns herum, um uns zu verteidigen, wenn wir bedrängt werden.

Der Herr sei über uns um uns zu segnen.

 

So segne uns der gütige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

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(4) Bausteine zum Abschluss

 

Vermeldungen

Falls notwendig, können nun weitere Informationen und Vermeldungen folgen.

Abschlusslied

z. B.: Nun saget Dank und lobt den Herrn (GL 269)

oder:

Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus (GL 263)

Einladung zum neuen Aufbruch

Der Leiter der Wallfahrt oder ein anderer Beauftragter kann dann mit diesen und ähnlichen Worten zum Weitergehen einladen:

 

Lasst uns (weiter)ziehen in Frieden, Christus, dem Herrn entgegen.

 

 

Statio vor der Kirche

 

Anmerkungen:

Wo es üblich ist, sollen die Wallfahrer auf ihrer letzten Wegstrecke mit Glockengeläute begleitet, vor der Kirche vom Wallfahrtsseelsorger empfangen und beim Eintreten in die Kirche mit Weihwasser besprengt werden.

Wo eine eigene Statio vor der Kirche vorgesehen ist, warten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen und halten inne. (Sobald alle vor der Kirche versammelt sind, soll aus akustischen Gründen gegebenenfalls das Glockengeläute beendet werde.)

Die Statio kann als ein kurzes Taufgedächtnis gehalten werden.

 

Taufgedächtnis

 

(1) Bausteine zur Eröffnung

 

Eröffnungslied

Kommt herbei, singt dem Herrn (GL 270)

oder

Nun singe Lob, du Christenheit (GL 638)

oder ein anderes geeignetes Lied

 

Wort der Hinführung:

Der Wallfahrtsseelsorger kann die Gruppe mit diesen oder ähnlichen Worten empfangen:

 

Liebe Wallfahrer aus . . . .

Ich begrüße Sie hier in . . . . . Sie haben sich als Pilger auf den Weg gemacht und sind nun am Ziel ihrer Wallfahrt angelangt. Bevor wir in die Kirche eintreten, wollen wir innehalten und uns daran erinnern, dass wir durch die Taufe zu Kindern Gottes erwählt und als geistige Bausteine in die Kirche eingegliedert worden sind. Im Gedenken an unsere Taufe wollen wir das Wasser segnen und uns damit bekreuzigen.

Wir bitten Gott, er möge in uns die Gnade der Taufe erneuern.

 

(2) Bausteine für den Wortgottesdienst

Lesung

z. B. 1 Petr 2,4-9

Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen

 

Antwortpsalm:

Psalm 122. Wallfahrt nach Jerusalem (GL 692)

Antifon: Der Herr ist unser Friede, bei ihm sind wir geborgen

 

 

(3) Bausteine zum Gebetsgottesdienst

Segensgebet über das Wasser

Lasset uns beten!

Gütiger Gott, wir preisen dich, du Quell allen Lebens.

Segne + dieses Wasser,

mit dem wir uns bekreuzigen

und erneuere in uns allen

das Geschenk der Taufe

und die Gaben deines Geistes.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

Besprengung mit Weihwasser

Der Wallfahrtsseelsorger erinnert die Pilger an ihre Berufung aufgrund der Taufe mit folgenden oder ähnlichen Worten:

 

Durch Taufe wurden wir

ein auserwähltes Geschlecht,

eine königliche Priesterschaft,

ein heiliges Volk.

Verkündet die großen Taten dessen,

der euch aus der Finsternis

in sein wunderbares Licht gerufen hat.

 

Die Pilger werden mit Weihwasser besprengt. Die Anwesenden bekreuzigen sich. Bei einer kleineren Gruppe ist es auch möglich, dass jeder seinen Finger in das gesegnete Wasser taucht und sich bekreuzigt.

 

Währenddessen kann ein geeignetes Lied gesungen werden z. B.:

Ich bin getauft und Gott geweiht (GL 635)

oder: Fest soll mein Taufbund stehen (GL 852)

 

(4) Abschluss und Einzug in die Kirche

Die Pilger können mit diesen oder ähnlichen Worten eingeladen werden, in die Kirche einzuziehen:

 

Die Türe der Kirche steht offen.

Das Kirchentor, an dem wir auch bei unserer Taufe empfangen wurden,

ist uns ein Zeichen für jenes Tor,

durch das wir aus dem Dunkel in das Licht,

aus der Bedrängnis zum Frieden Christi gelangen.

Kommt und zieht ein in das Haus Gottes!

 

Wenn immer möglich, soll den Pilgern (vor Beginn der Messfeier) Gelegenheit zum Empfang des Bußsakramentes gegeben werden.

 

Zusammenstellung: P. Mag. Winfried Bachler, Salzburg; 2002

 
 
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Stand: 25. August 2008