Wort-Gottes-Feier

zum Nationalfeiertag

 

 

Zum Einzug:

Alles meinem Gott zu Ehren (GL 615) l.+3. Str.

 

Kreuzzeichen

 

Einleitung:

Nationalfeiertag = Anlass zu bedenken, dass wir seit über 45 Jahren in einem freien Land leben - in Frieden und Sicherheit und relativem Wohlstand - dafür danken - unter den Dank mischt sich wohl bei manchen ein sorgenvolles Gefühl, Angst um die Zukunft!? (alles noch finanzierbar? Sozialstaat? Pensionen? Arbeitsplätze? Terror ...) Nehmen wir uns Zeit für unsere Dankbarkeit und unsere Sorgen!

 

Stille

Kyrie:

Herr, erbarme dich unserer Zeit (z. B. in: Lob 184)

 

Tagesgebet:

Messbuch S. 1054 ("Für Heimat ...") / 1079f. ("Zur Danksagung")

 

Lesung

(mit Einleitung): Jes 32, 1f. 15-18 (nach: "Gute Nachricht")

In der heutigen Lesung spricht der Prophet Jesaja zum Volk, dem kleinen Land Israel, das zu jener Zeit von Großmächten bedroht ist und vereinnahmt zu werden droht. Er verheißt ihnen eine neue Regierung, erinnert aber zugleich an jene Voraussetzung, ohne die ein dauerhafter Friede nicht möglich ist.

Lesung:

Seht: Ein König wird kommen, der gerecht regiert, und seine Minister werden dem Recht Geltung verschaffen. Jeder von ihnen wird dem Volk wohltun wie ein windgeschützter Ort bei Stürmen, wie ein schützendes Dach bei prasselndem Regen.

Wenn aber der Geist Gottes über uns ausgegossen wird, dann wird die Wüste zum Garten, und der Garten wird zu einem Wald. Dann wird die Rechtsordnung Gottes überall gelten, in der Wüste und im Garten, im ganzen Land wird die Gerechtigkeit zuhause sein.

Wo aber Gerechtigkeit herrscht, da bewirkt sie Frieden und Wohlstand, Ruhe und Sicherheit. Mein Volk wird an einer Stätte des Friedens wohnen, in sicheren Wohnungen, an ruhigen und sorgenfreien Plätzen.

 

Antwortgesang:

Kv Der Herr schenkt seinem Volk den Frieden + Ps 85, 1./2. - 9./10. - 11./12. (GL 123)

 

Ruf vor dem Evangelium:

Z. B. ein längeres Halleluja, etwa: zur Melodie "Gehet nicht auf in den Sorgen dieser Welt"

Evangelium:

Lk 12, 16-21 (Lektionar III 324f - ab V16) Schätze sammeln / Der Schatz der Heimat

 

Jesus erzählte der Volksmenge folgendes Beispiel:

Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte. Da überlegte er hin und her: Was soll ich tun? Ich weiß nicht, wo ich meine Ernte unterbringen soll. Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen. Dann kann ich zu mir selber sagen: Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink, und freu dich des Lebens!

Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast? So geht es jedem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist.

 

Kurzpredigt:

Jesus hat diese Geschichte wohl kaum an einem Nationalfeiertag erzählt. Da ist - im Unterschied zur Lesung - keine Rede von einem Staat, von Regierenden, von Frieden usw. 

Da geht es um einen reichen Mann, der eine gute Ernte hat und deswegen größere Scheunen baut, um sich lange an seinem Vorrat freuen zu können. Und dann - den Tod vor Augen - wird ihm plötzlich bewusst, dass er nichts hat, weil er nur für sich selbst Schätze gesammelt hat, nicht aber vor Gott.

Versuchen wir einmal, den Begriff "Heimat" an die Stelle des Schatzes dieses Mannes zu setzen! Was für ein kostbares Gut, welcher"Schatz" die Heimat ist, sehen wir ja im Blick auf die vielen Flüchtlinge heute. Heimat – das ist der Boden, in dem unsere Wurzeln sind: unsere Vorfahren, unsere Kultur, unsere Sprache - vor allem aber die Menschen, denen wir uns "ver-danken".

Eine Heimat haben. - Will uns Jesus in diesem Gleichnis sagen, dass das alles keinen Wert hat, weil ja unsere eigentliche Heimat die ewige ist, die im Himmel? Ich meine nicht. Denn wie der Reiche im Gleichnis sich an seiner guten Ernte sehr wohl freuen darf, so dürfen auch wir dankbar sein für unser "Vater-land", für unsere "Mutter-sprache". - Verhängnisvoll ist nur die Verabsolutierung: Heimat als Festung, die uns gehört, in die niemand sonst hereindarf.

Oder wenn an die Stelle der Heimatliebe gar ein Nationalismus tritt - eine (manchmal gefährliche) "Überheblichkeit", die sich über andere Länder und Völker erhebt und sie dabei abwertet, ja verachtet.

Echte Heimatliebe lässt - so wie echte Selbstliebe - den anderen als gleichwertig gelten und muss ihn/sie nicht herabsetzen.

Vor Gott sind alle Menschen gleich; die geographische Herkunft ist für ihn bedeutungslos. Daher kann für die Augen des Glaubens die Heimat nur etwas Vorläufiges sein - wie eine Raststätte auf dem Weg zum Ziel, ein Gasthaus - sicher eines, wo wir uns wohl fühlen dürfen, wo es uns gut gehen soll.

Die Heimat kann uns einen "Vor-geschmack" geben auf das Daheimsein bei Gott - gerade dann, wenn es uns gelingt, auch dem uns Fremden Platz zu geben in dieser unserer Heimat. In diesem Sinn steht es uns auch als Christen gut an, einen "Feiertag der Heimatliebe" zu begehen.

(A. Scalet)

kurze Stille

 

Kanon:

Lobet und preiset (GL 282)

Mit diesem Lied drücken wir unsere Hoffnung aus, dass alle Völker miteinander Gott als ihre (gemeinsame) Heimat loben und preisen.

Als Zwischentext kann man auch Verse aus Psalm 146 (GL 759/2) sprechen. Der Liedruf wird dann nur abschließend als Kanon gesungen, davor einstimmig.

Oder andere Zwischentexte:

Inmitten unseres Landes bist du zugegen, Gott. Hier bist du uns Menschen nahe, birgst du uns in deiner Hand.

Inmitten heutigen Lebens bist du zugegen, Gott, inmitten von Armen und Reichen, inmitten von Jungen und Alten gehst du mit uns durch das Land.

Inmitten von Liebe und Leid, inmitten von Glück und Hass, inmitten von Leben und Tod bist du uns Menschen nahe, du birgst uns in deiner Hand.

Fürbitten:

Wir wollen nun vor Christus unsere Bitten hintragen - für unsere Heimat und alle, die hier wohnen und arbeiten:

Beten wir für alle jene, die für das politische Klima unseres Landes verantwortlich sind: - in den Parteizentralen; - in Zeitung und Fernsehen; - an den Stammtischen und Arbeitsplätzen...

Christus, höre uns. A: Christus, erhöre uns.

Beten wir für jene Menschen in unserem Land, die am Rande der Gesellschaft stehen: - die ohne

        Arbeit sind; - die unter materieller oder seelischer Not zu leiden haben ...

Christus, höre uns. A: Christus, erhöre uns.

Beten wir für diejenigen, die sich als Fremde fühlen in unserer Heimat: - die eine andere Sprache

        sprechen; - die keine Aufenthalts- oder Arbeitsgenehmigung haben; 

       

 Christus, höre uns. A: Christus, erhöre uns.

Beten wir für die Kirche und die Christen in unserem Land: die Mut brauchen, um dort, wo es nötig ist, öffentlich ihre Stimme zu erheben ...

Christus, höre uns. A: Christus, erhöre uns.

Beten wir für unsere Pfarrgemeinde und uns selbst: die wir immer wieder neu Beheima-tung im Glauben erfahren möchten ...

Christus, höre uns. A: Christus, erhöre uns.

Gott, Ursprung und Ziel unseres Lebens. Von dir her kommen wir, auf dich hin sind wir unterwegs, um einmal ganz bei dir zuhause zu sein. Dafür danken wir dir und loben dich in Zeit und Ewigkeit.

 

Oder:

Bitten:

Die "Litanei von den Heiligen Österreichs" (siehe Anhang - evt. nur den ersten Teil.)

 

Vaterunser:

Einschub:

Ja, Herr, dein Reich komme - ein Reich, in dem Frieden und Gerechtigkeit herrschen für immer; ein Reich, das Heimat bietet für alle. Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen und bewahre uns vor Verwirrung und Angst, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten.

- Denn dein ist das Reich...

 

Friedensgruß

(Friede ist nicht selbstverständlich, wie ein Blick in die junge Vergangenheit zeigt: Terror in den USA im September 2001, wie auch Blicke in unsere eigene Landesgeschichte zeigen und nicht zuletzt ein Blick in unsere Lebensgeschichte ... )

Gebet:

GL 31/3 - gem. sprechen;

oder – wenn möglich gemeinsam sprechen:

Gott, wir danken Dir für dieses Land, wo wir leben: die Berge, die Täler, die Felder, die Gärten, die Wälder, die Wasser: keine Verblendung zerstöre das Werk Deiner Hände.

 

Gott, die Häuser, die wir bauen, unsere Dörfer, unsere Städte seien Orte der Hoffnung und des Friedens. Keine Verhärtung verschließe unsere Türen vor Menschen in Not.

Herr, die Stätten, wo wir arbeite, seien Stätten der Zuversicht, wo der Mensch etwas gilt und sein Tun. Keine Mutlosigkeit hindere uns, mit Verantwortung die Zukunft zu gestalten.

 

Gott, die Straßen unseres Landes mögen Wege sein, die Menschen zueinander führen. Keine Angst und kein Vorurteil trenne uns von den Fernen, den Nahen.

 

Gott, die Kirchen unseres Landes mögen heilige Orte sein, wo wir auf Dein Wort hören, füreinander einen Namen haben und Dein Name geheiligt wird.

 

Gott, behüte dieses Land, segne die Menschen, die hier wohnen.

Amen.

"Gebet für Österreich", Autor: Joop Roeland

 

Dankgesang:

Nun danket all (GL 267) 4 Str.

 

Segensbitte:

GL 13/2 (Aarons Segen):

 

oder:

 

Gott zeige uns seinen Himmel, damit die Erde neuen Glanz erhält. Er zeige uns den Weg in das Land, in dem er uns Heimat schenken will. Er mache uns zu Menschen der Liebe und des Friedens. Gott lasse uns in seinem Hause geborgen sein. So segne uns Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

 

Zum Auszug:

Orgel

 

 

Weitere Liedvorschläge:

- GL 291 Wer unterm Schutz des Höchsten steht

- GL 297 Gott liebt diese Welt

- GL 614 Wohl denen die da wandeln

- GL 644 Sonne der Gerechtigkeit

- GL 851 Herr, in bin dein Eigentum

GL-Ergänzungsheft Linz:

- GL 965 Manchmal feiern wir mitten im Tag

- GL 966 Gib uns Frieden jeden Tag

- GL 973 Lass uns in deinem Namen

 

LITANEI VON DEN HEILIGEN ÖSTERREICHS

Die österreichischen Bischöfe haben im April 1987 die "Litanei von den Heiligen Österreichs" approbiert. Die Liturgische Kommission Österreichs hat den Text erstellt. Als Kriterien für die Aufnahme eines Heiligen in die Litanei galten die Verehrung im Raum des heutigen Österreich und die Bedeutung für ganz Österreich. Diözesan und lokal verehrte Heilige können in die chronologisch geordnete Reihenfolge der Namen an der passenden Stelle eingefügt werden. Wird die Litanei gekürzt, kann der im geänderten Druck ersichtliche Vorschlag für die Diözese Linz verwendet werden.

I     V/A Herr, erbarme dich unser.

      V/A Christus, erbarme dich unser. 

      V/A Herr, erbarme dich unser.

 

II   V Christus, höre uns.

     A Christus, erhöre uns.

 

 

III   V Gott Vater im Himmel,

      Gott Sohn, Erlöser der Welt

      Gott Heiliger Geist

      Heiliger dreieiniger Gott

A erbarme dich unser.

 

 

 

V Heilige Maria, du Schutzfrau Österreichs,                               A bitte(t) für uns.

Heiliger Josef, du Patron der Kirche und der arbeitenden Menschen

Heiliger Stephanus, du Märtyrer Christi

Heiliger Florian und seine Gefährten, ihr ersten Blutzeugen unserer Heimat

Heiliger Severin, du Ratgeber und Führer in gefahrvollen Zeiten

Heiliger Maximilian, du Vorbild eines christlichen Lebens

Heiliger Martin, du tatkräftiger Bischof und Vorbild barmherzigen Teilens

Heiliger Kolumban und heiliger Gallus, ihr Pilger für Christus und Verkünder des Glaubens

Heiliger Rupert, du Gründer der Kirche von Salzburg

Heiliger Virgil, du Hirte voll Eifer und Gelehrsamkeit

Heilige Erentrud, du Erzieherin der Jugend

Heiliger Vitalis, du Fürsprecher jener, die um Lauterkeit des Herzens ringen

Heiliger Modestus, du Apostel der Karantaner

Heiliger Pirmin, du Förderer der Klöster

Heilige Notburga, du Vorbild der Arbeit und der barmherzigen Liebe

Heiliger Wolfgang, du Mann der Seelsorge und des Gebetes

Heiliger Gebhard von Konstanz, du Zeuge eines lebendigen Glaubens

Heiliger Heinrich und heilige Kunigunde, du heiliges Herrscherpaar

Heiliger Stefan, du König der Ungarn und ihr Führer zu Christus

Heiliger Koloman, du Helfer derer, die Unrecht leiden

Heiliger Hartwig, du Helfer der Armen

Heiliger Ingenuin und heiliger Albuin, ihr Patrone Tirols und Hüter des christlichen Glaubens

Heilige Hemma, du Landesmutter und Schutzfrau Kärntens

Heiliger Altmann, du Erneuerer der Kirche von Passau

Heiliger Adalbero, du Wegbereiter klösterlichen Lebens

Heiliger Leopold, du frommer und gerechter Markgraf

Heiliger Otto von Bamberg, du Gründer von Kirchen

Heiliger Otto von Freising, du Mann des Glaubens und der Wissenschaft

Heiliger Konrad von Mondsee, du Erneuerer deines Klosters

Heiliger Berthold, du Vorbild als Beichtvater und Berater

Heiliger Eberhard, du Verehrer Mariens und Bote des Friedens

Heiliger Hartmann du Beispiel der Sorge um die Priester

Heiliger Johannes Nepomuk, du Märtyrer für die Rechte der Kirche

Heiliger Johannes von Capestrano, du Helfer der bedrohten Christenheit

Heiliger Stanislaus, du Fürsprecher unserer Jugend

Heiliger Petrus Kanisius, du Erneuerer des katholischen Glaubens

Heiliger Fidelis von Sigmaringen, du Prediger treu bis zum Tod

Heiliger Klemens Maria Hofbauer, du Apostel Wiens und Erwecker des kirchlichen Lebens

Seliger Johannes Nepomuk Neumann, du Förderer der kirchlichen Schulen

Seliger Engelbert Kolland, du Missionar und glorreicher Märtyrer

Selige Maria Theresia und selige Ursula Ledóchowska, ihr Frauen mit apostolischem Herzen

Seliger Arnold Janssen, du Förderer der Mission und der Einheit der Christen

Seliger Josef Freinademetz, du Glaubensbote im Fernen Osten

Seliger Marcel Calló, du Opfer unmenschlicher Gewalt in unserer Heimat

Alle Heiligen und Seligen Österreichs

Alle Heiligen Gottes

V Jesus, sei uns gnädig,                   A Herr, befreie uns.

Sei uns barmherzig

Von allem Bösen

Von aller Sünde

Von der Versuchung durch den Teufel

Von Zorn, Hass und allem bösen Willen

Von Süchtigkeit und Unzucht

Von Stolz und Hochmut

Von Spott und Verrat

Von Gleichgültigkeit und Trägheit

Von Schwermut und Verzweiflung

Von Verblendung des Geistes

Von Verhärtung des Herzens

Von Unwetter und Katastrophen

Von Hunger, Krieg und Krankheit

Von der Vergiftung der Erde

Von einem plötzlichen Tode

Von der ewigen Verdammnis

Durch deine Geburt und dein heiliges Leben

Durch dein Leiden und Sterben

Durch deine Auferstehung und Himmelfahrt

Durch die Sendung des Heiligen Geistes

Durch deine Gegenwart bis zum Ende der Zeit

Am Tag deiner Wiederkunft

 

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Weit,            A Herr, verschone uns.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt,            A Herr, erhöre uns.

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt,            A Herr, erbarme dich unser.

 

V Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, du hast durch deine Gnade viele Männer und Frauen, die in unserem Land gewirkt haben, zu beispielhafter Heiligkeit geführt. Auf ihre Fürsprache schenke auch uns die Gnade, dir in der heiligen Kirche treu und opferbereit zu dienen, zum Heil unseres Volkes zu wirken und zur ewigen Heimat zu gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

A Amen.

 

 

 

 

Behelfsnummer:

25 500 002

Impressum: Alleininhaber: Diözese Linz/Pastoralamt; Herausgeber: Liturgiereferat; Zusammenstellung: Pfarre Langholzfeld (Mag. A. Scalet) u. Liturgiereferat; F. d. I. v.: Dir. Willi Vieböck; Vervielfältigung: Hausdruckerei des Pastoralamtes; alle: 4020 Linz, Kapuzinerstr. 84; Linz 2001 09

(2001)

 

 
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Stand: 25. August 2008