Kommunionmeditation zum Festgottesdienst am Pfingstfest

Mit zentralen Gedanken aus den

Evangelien der Sonntage der Osterzeit

 

Es kann ein guter Akzent des pfingstlichen Festgottesdienstes am Ende der Osterzeit sein, als Kommunionmeditation wesentliche Gedanken der biblischen Frohbotschaft der Sonntage der Osterzeit einzubringen, die den Rufen vor dem Evangelium und den Kommunionversen entnommen sind. Die Meditation sollte am Ende der Kommunion gehalten werden. Die biblischen Texte und Gebetsimpulse werden eingerahmt von einem Kehrvers:

Besonders eignet sich ein Halleluja-Ruf, der nochmals die Freude über die Festzeit anklingen lässt, z. B.: GL 829,1; GL 232,6 oder ein Halleluja-Ruf aus den Gotteslob-Nr.: 530 – 532.

 

GdL:  Danken wir nun Gott. Am Tisch des Gotteswortes, am Tisch des Brotes, ja zu jeder Zeit lädt er uns in seine Gemeinschaft. Und immer ist es der Geist Gottes, der uns seine Nähe erfahren lässt. Gerade an den Sonntagen der Osterzeit hat uns Christus immer wieder zugesagt: Ich gehe euer Leben mit, bleibt mit mir verbunden. So loben und danken wir nun Gott am heutigen Pfingstfest, am Ende der Osterzeit mit Worten aus den Evangelien der Osterzeit.

 

Ruf

Spr: So spricht Christus: Selig, die nicht sehen und doch glauben.

V: Heiliger Geist, du Kraft Gottes, ich danke dir für die Zeiten meines Lebens, in denen du meinen Glauben gestärkt hast und ich zuversichtlich meine Aufgaben bewältigen konnte.

Ruf

Spr: So spricht Christus: Ich bin der gute Hirte. Ich kenne die meinen und die meinen kennen mich.

V: Heiliger Geist, du öffnest mich für die Begegnung mit Christus: Ich danke dir für seine Zuwendung. Ob ich ihn kenne, weiß ich nicht genau. Aber: Ich möchte ihn immer tiefer kennen lernen.

 

Ruf

Spr: So spricht Christus: Ich bin der wahre Weinstock, ihr seid die Rebzweige. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht.

V: Heiliger Geist Gottes, du nährst mich: Ich danke dir für die guten Früchte, die ich durch Christi Hilfe für meine Mitmenschen, für die Schöpfung und auch für mich selbst hervorbringen konnte.

 

Ruf

Spr: So spricht Christus: Wer mich liebt, hält fest an meinem Wort. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden bei ihm wohnen.

V: Heiliger Geist, du lässt mich dein heiliges Wort verstehen: Manchmal konnte ich in der Frohbotschaft Christus selbst und seine Liebe spüren. Ich danke dir für jeden Funken Feuer und Leben, den Worte der Heiligen Schrift in mir entzündet haben.

 

Ruf

Spr So spricht Christus: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

V Heiliger Geist, du Gott mit mir: Manchmal erlebe ich mich allein oder auch ein klein wenig sterbend. Ich danke dir für Jesus Christus. Er lässt mich hoffen, dass ich auf keinen meiner Wege allein bin - bis zum Ende meiner Tage.

 

Ruf

 

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Zusammenstellung: Mag. Hans Stockhammer, Linz

(2002)

 
 
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Stand: 07. August 2007