Advent feiern mit Kindern

 

 

Hinweis:

Die angegebenen Seiten zu den angegebenen Texten und Gesängen beziehen sich auf die entsprechende Seite im Hauskircheheft.

 

idee für adventzeit: Advent-Weg legen

Am Beginn des Advents werden Zweige, Rindenstücke, schöne Grashalme, Zapfen, Zweige, Moos, trockene Blüten usw. sowie für jeden Sonntag eine Kerze und für jeden Tag ein Stein (oder ein Teelicht oder ein Tonpapierstück als Advent-Anregungs-Kalender) als Weg auf einem Tisch, Fensterbrett oder an einem anderen geeigneten Ort aufgelegt. Betlehem kann auch bereits mit der leeren Krippe (oder einem Stall aus einer kleinen Schuhschachtel) dargestellt werden.
An den Adventsonntagen wird jeweils die entsprechende Sonntags-Kerze angezündet, ev. auch für jeden Tag des bereits vergangenen Advents ein kleines Teelicht. Die Krippenfiguren Maria und Josef, Hirten und Schafe machen sich auf den Weg nach Betlehem. Jeden Tag kommen sie ein Stück weiter. Der Weg kann auch immer wieder mit Materialien ergänzt werden.

 

 

NIKOLAUS-BESUCH:

Die im Folgenden vorgeschlagene Feierform eignet sich auch für den Nikolaus-Besuch. Als Geschichte kann dann eine Legende vom Hl. Nikolaus erzählt werden, ein Nikolauslied (z.B. St. Niklaus ist ein guter Mann – s. S. 65) wird aufgenommen. Vor dem Segensgebet kann der Nikolaus seine Geschenke austeilen.

 

EINSTIMMUNG:

Wir legen den Adventkranz in unsere Mitte. Wir riechen am Reisig, wie gut es duftet. Wir fühlen wie glatt die Tannennadeln sind oder wie spitz die Fichtennadeln. Wir berühren vorsichtig die Kerzen, die glänzenden Bänder, die duftenden Zapfen.

Wir schalten das Licht aus und sitzen im Dunkeln. Langsam merken wir, wie sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnen. Mit der Zeit können wir wieder manches erkennen – die Menschen, Gegenstände,...

Dann entzünden wir still eine Kerze (oder zwei oder drei oder vier). Wir schauen in das Licht. Wir erleben, wie das Licht der Kerze/n den Raum erleuchtet. Wir schauen, was alles von ihrem Schein erhellt wird (Gesichter, Gegenstände,...).

Wir sind einen Augenblick lang ganz still, damit es in uns ruhig werden kann.

 

Lied:

Wie helles Licht (s. S. 66)oder Das Licht einer Kerze (s. S. 59)oder Ja, dann ist Advent (s. S. 64)

 

Impuls

Wir erzählen einander, wie wir die Dunkelheit empfunden haben.

Wir erzählen einander, wie wir das (immer heller werdende) Licht empfunden haben.

Oder:

Wir erzählen einander, wie es uns geht.

Wir erzählen einander, was uns heute gefreut, geärgert,... hat.

Oder:

Wir erzählen einander, was wir uns wünschen, wonach wir uns sehnen, was schön wäre.

 

Geschichte:

Das kleine Licht (s. S. 55)

 

Lied:

Wenn das Jahr sich rundet (s. S. 68)

 

Bibeltext:

1. Johannesbrief 1,5-7a 

Das ist die Botschaft, die wir von Jesus Christus gehört haben und euch verkünden:

Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit. 

Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander.

 

Gebet

(Der fett gedruckte Text kann von allen gesprochen oder wiederholt werden)

 

Das Grün der Tannenzweige
mitten im Winter – Gott wir danken dir.
Das Licht der Kerzen
mitten im Dunkel – Gott wir danken dir.
Alles wird gut
mitten im Unglück – Gott wir danken dir.
Jesus wird geboren
mitten in unsere Welt – Gott wir danken dir.

 

Oder:

Frei formuliertes Gebet:

Dazu eine Kerze rundum geben – wer die Kerze hat, kann laut oder leise ein Gebet formulieren, z.B.: Gott, ich bitte dich für… - Gott, ich danke dir für… - Gott, sei … besonders nahe.

Oder:

Dazu einander die Hände reichen als Zeichen der Gemeinschaft und so als Feiergemeinschaft wie „ein runder Kranz sein“.

 

 

Segensgebet

Wir warten im Dunkeln.

Wir warten auf Licht.

Gott segne uns alle.

Fürchtet euch nicht!

 

Kreuzzeichen

 

lied:

Möge der Segen Gottes mit dir sein (s. S. 63)

 

Lebkuchen und (Brat)Äpfel essen und Tee trinken

 

 

 
 
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Stand: 06. November 2008